Aussenjalousien
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Aussenjalousien

Räume ohne Sonnenschutz können sich im Sommer unerträglich aufheizen. Bildschirmarbeit ist aufgrund der Blendung kaum noch möglich. Die seit 1. Januar 2000 gültige Bildschirmarbeitsplatzverordnung schreibt sogar verstellbare Lichtschutzvorrichtungen vor. Leuchtende und beleuchtete Flächen dürfen keine Blendwirkung verursachen, Reflexionen auf dem Bildschirm müssen vermieden werden. Deshalb werden bei einer Vielzahl von Gebäuden verstellbare Aussenjalousien als Sonnen- und Blendschutz verwendet. Sie gelten zudem bei großen Bürofassaden auch als architektonisches Stilmittel. Aussenjalousien stellen eine repräsentative Alternative zu Rolladen und anderen Sonnenschutz Varianten dar.

Funktion und Aufbau
Außenjalousien bestehen aus übereinander angeordneten Lamellen, die über einen Seilzug verbunden sind. Es gibt unterschiedlich Lamellenarten, Führungssysteme und Antriebe. Die Lamellen können individuell auf die jeweilige Breite der Fenster angepasst werden. Die Lamellen selbst bestehen aus einem meist 50 mm breiten Aluminiumband. Gebräuchlich sind Flachlamellen, randgebördelte Lamellen und so genannte Z-Lamellen, die sich auch gut zur Verdunklung eignen. Die Lamellen sind über je 2 Drähte oder Seile an den Enden miteinander verbunden. Den Abschluss nach oben und unten bilden massive Schienen aus Aluminium. Für Stabilität sorgen unterschiedliche Führungssysteme. Am günstigsten aber auch anfälligsten sind freitragende Konstruktionen. Besseren Halt bieten da schon seitliche Seilführungen. Problematisch werden Seilführungen, wenn Gegenstände ein gleichmäßiges Herunterfahren der Jalousien behindern. Hier können sich die Seile dann verziehen, so dass sie nachjustiert oder erneuert werden müssen. Am stabilsten sind Lamellenkonstruktionen, die in seitlichen T- und Rundführungsschienen verlaufen. Die Flachlamellen werden bis zu einer Breite von 80 mm geliefert.

Der richtige Antrieb sorgt für Komfort
Außenjalousien können mit unterschiedlichen Antrieben geordert werden. Günstig aber auch anfällig sind Antriebe über einen Seilzug. Hier kann zum einen der Winkel der Lamellen und zum anderen das Auf- und Abfahren der Jalousien mit getrennten Seilzügen geregelt werden.  Als nächste Stufe bietet sich die Bedienung über eine Drehkurbel an. Der Handbetrieb kann hier auch durch einen Elektromotor ersetzt werden. Koppelt man diesen noch mit Licht-, Regen und Windsensoren, so ist nicht nur ein hoher Komfort, sondern auch eine Langlebigkeit der Außenjalousien gewährleistet. Die Steuerung des Elektromotors lässt sich so programmieren, dass sich bei jedem Haltepunkt die Lamellen automatisch auf einen 38-Grad-Arbeitsstellung einstellen. Diese Arbeitsstellung gewährleistet einen optimalen Blend- und Sonnenschutz und erfüllt die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung.