Sonnenschutz für die Haut
Die UV Strahlen der Sonne sind zwar lebenswichtig aber auch gefährlich. Vor allem die UV-B-Strahlung ist für den Sonnenbrand verantwortlich. Die UV-A-Strahlung dringt tiefer in die Haut ein und beschleunigt den Alterungsprozess. Diese Strahlung durchdringt im Gegensatz zur UV-B-Strahlung auch Fensterglas.
Kleidung und die richtige Sonnencreme
Der beste Sonnenschutz für die Haut ist sicherlich Kleidung und die richtige Sonnencreme. Wer der Haut die notwendige Sonne schenken möchte, der sollte deshalb zu professionellen Sonnencremes tendieren. Der Mensch verfügt zwar nicht über ein schützendes Fell, dennoch hat die Haut auch eigene Sonnenschutzmechanismen. Nach längerer Sonneneinstrahlung verdickt sich die oberste Hornschicht und reflektiert das auftreffende Sonnenlicht. Auch gebräunte Haut erträgt länger Sonne, bevor es zu einem Sonnenbrand kommt. Wer wie lange ungeschützt in der Sonne bräunen kann, hängt ganz besonders auch vom Hauttyp ab. Es gilt, je hellhäutiger ein Mensch ist, um so weniger sollte er sich ungeschützt der Sonne aussetzen. Das gilt übrigens auch für Kleinkinder, die nie ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden sollten. Auch bei bewölktem Himmel sollte man auf geschützte Haut achten. Denn dann kommen immer bis zu 50 % der UV-Strahlung durch.
Bei der Sonnenschutzcreme sind Lichtschutzfaktor, Wasserfestigkeit, Hautverträglichkeit und auch der Schutz gegen UV-A-Strahlung entscheidend. Ab Lichtschutzfaktor 15 ist die Haut recht gut geschützt. Man geht davon aus, dass sich ungeschützte Haut nach 20 Minuten Sonneneinstrahlung rötet. Mit dem Lichtschutzfaktor 15 wäre dies demnach erst nach 15 mal 20 Minuten als 5 Stunden der Fall. Von der Sonnenschutz Wirkung unterscheidet man Sonnencremes auf mineralischer und chemischer Basis. Während mineralische Filter auf der Hautoberfläche wirken und dort die UV-Strahlung reflektieren, dringen chemische Filter in die Haut ein und wandeln dort die schädlichen UV-Strahlen in unschädliche Wärmestrahlung um.


