Markisen
Gegenüber anderen Sonnenschutz Lösungen lassen Markisen einen ungehinderten Ein- und Ausblick durch die Fenster zu. Markisen eignen sich besonders auch zur Beschattung von großen Fensterflächen und bieten zusätzlich einen Witterungsschutz beim Sitzen im Freien. Die Markisen haben sich mittlerweile zu dekorativen Fassadenelementen entwickelt, die immer mehr auch im Gewerbebau Anwendung finden. Senkrecht verlaufende Fassadenmarkisen werden auch in Form von vertikal verstellbaren Markisoletten angeboten. (siehe Kategorie Markisoletten)
Das richtige Material
Entscheidend für die Wirkung der Markise ist das Gewebe, meistens aus Textil, in seltenen Fällen auch aus Edelstahl. Das Textilgewebe muss licht- und wetterbeständig sein. Die Beschichtung auf der Außenseite sollte das Licht reflektieren und so die Sonnenschutzwirkung verstärken aber auch Wasser abstoßend sein. Um Hitzestau zu vermeiden, sollte der Stoff zudem luftdurchlässig sein. Entscheidend für die Haltbarkeit der Stoffe sind Reißfestigkeit, Verrottungsbeständigkeit und ihre Farbechtheit. Selbstverständlich muss eine gute Markise auch resistent gegen Befall durch Bakterien und Textilschädlinge sein. Da es sich nicht vermeiden lässt, dass Markisen auch nass werden, müssen sie zudem über gute Trocknungseigenschaften verfügen. Durch Schimmel- und Stockflecken würde eine Markise sonst schnell unbrauchbar. Hochwertige Markisen bieten hier langjährige Garantien und die Möglichkeit zum Nachimprägnieren.
Montage und Bedienung
Selbstverständlich sollte auch die Tragkonstruktion korrosionsbeständig sein. Sie wird entweder an Hausfassade, Traufe oder bei Balkonen an der Balkondecke befestigt. Da bei der Montage die Fassaden verletzt werden, sollten Mieter das Anbringen einer Markise vorher mit ihrem Vermieter abstimmen. Die Montage sollte ein Fachbetrieb vornehmen. Beim Kauf ist zu beachten, dass Dübel und Schrauben witterungsgeschützt angebracht sind. Das gilt übrigens auch für die eingerollte Markise. Markisenabdeckung und -kasten müssen die geforderte Schutzwirkung insbesondere gegen Feuchtigkeit entfalten. Es empfiehlt sich deshalb, beim Kauf hier etwas mehr zu investieren. Denn Markisen, die sich allmählich aus der Wand lösen, stellen eine große Gefahr dar. Je nach System ist die Bedienung mit Handkurbel oder Elektromotor möglich. Wer seine Markise auch zur Beschattung von Balkon Pflanzen nutzen möchte, sollte eine sensorgestützte elektrische Steuerung wählen. Dann fährt sich die Markise auch bei Abwesenheit der Bewohner bei extremer Sonnenstrahlung aus und bei Wind und Regen wieder selbstständig ein.
Unterschiedliche Formen
Markisen werden in unterschiedlichen Formen angeboten. Am gebräuchlichsten sind Fallarm- oder Kassettenmarkisen. Hier ändert sich mit dem weiteren Ausfahren der Markise automatisch auch der Neigungswinkel und damit auch die Beschattungswirkung. Bei der Gelenkarmmarkise lässt sich der Neigungswinkel zusätzlich stufenlos verstellen. Nicht verstellbar sind hingegen Korbmarkisen, die in unterschiedlichen Formen als feststehende oder klappbare Systeme geliefert werden. Feststehende Systeme kommen insbesondere über Schaufenstern zum Einsatz und bieten ganzjährig auch einen optimalen Regenschutz. Sie eignen sich zudem auch als gut sichtbare Werbeflächen.


