Markisenbefestigung
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, die Markisenbefestigung selber vorzunehmen. Wer handwerklich begabt ist und etwas Geld sparen möchte, könnte dies als Alternative zur Fremdmontage ins Kalkül ziehen. Ein kompetenter Markisenlieferant wird dem Kunden, die dafür notwendigen Montagematerialien mitliefern. Vor der Markisenbefestigung in Eigenleistung ist allerdings eine Begehung vor Ort erforderlich. Der Fachmann überprüft die Beschaffenheit des Mauerwerkes und berechnet danach die Montagekonsolen, Dübelauszugswerte und die danach entsprechenden Dübelstärken.
Das deutsche Institut für Bautechnik verordnet zur Montage von Markisen Dübeln in verzinkter Ausführung. Je nach Montageuntergrund, das heißt Beschaffenheit des Mauerwerkes und Größe der Markise, stellt sich das Montagematerial zusammen. Nun können Sie beginnen, die Markise zu befestigen. Ist die Markisenbefestigung für eine Betonwand berechnet worden, kann man sie zu einem späteren Zeitpunkt nicht auf eine Porenbeton- oder Hochlochziegelwand befestigen werden. Hier muss der Fachmann erst eine neue Montagegrundberechnung vornehmen. Beachtet man all diese Zulassungswerte und Montageanleitungen, ist die Markise mit der größtmöglichen Sicherheit installiert. Beachten Sie dieses zu Ihrem und dem Schutze des Umfeldes.
Die wenigsten aber trauen sich zu, die Markisenbefestigung in Eigenregie vorzunehmen. Die Montage einer Markise wird meistens von einem Fachmann ausgeführt. Seit dem 1. März 2006 gilt für Markisen und ihrer Montage die CE-Norm DIN-EN 13561. Hier wurde eine Prüfungsrichtlinie erarbeitet, wonach sich Hersteller und Montagefirmen einheitlich richten müssen. Gerade im Bezug der Haftung und Versicherungsrecht können nun klare Linien gezogen werden.
Fachbetriebe bieten ihren Kunden nicht nur hochwertige Qualitätsmarkisen, sondern installieren diese nach den neuesten Richtlinien. Nach einer fachgerechten Markisenbefestigung erhält der Kunde ein Protokoll über die geleistete Arbeit. Dieses sollte folgende Punkte beinhalten: Art des Montageuntergrundes, Bezeichnung der verwendeten Dübel, die berechneten Zuglasten und damit erreichte Windklassenspezifizierungen. Die gelieferte Markise sollte das CE-Prüfzeichen der Windklasse 2 aufweisen und die CE-Norm für die Montage. Die Windklasse sagt übrigens aus, bis zu welcher Windstärke, die Markise ausgefahren werden darf. In Zeiten zunehmender Stürme in Deutschland, sicherlich ein wichtiger Aspekt bei der Kaufentscheidung.


